Neu in unserem Rückenprogramm: Medimouse®

Medimouse® - Rückenmessung mit einem Mausklick

Eines der jüngsten und dennoch häufigsten und wirtschaftlich relevantesten Krankheitsbilder in unserer Gesellschaft sind Rückenbeschwerden. Lange Zeit stand Ärzten und Physiotherapeuten kein genaues Messgerät für die Form und Beweglichkeit des Rückens in alle Bewegungsrichtungen zur Verfügung. Die MediMouse® schafft wesentliche Vorteile hinsichtlich der Anwender- und Patientenfreundlichkeit, Diagnoseunterstützung, Dokumentation von Therapieverläufen sowie bezüglich Objektivität und Genauigkeit der Daten.

nur in englisch verfügbar

Über 50% der krankheitsbedingten Arbeitsausfälle, Berufs- und Erwerbsunfähigkeit sind durch Rückenbeschwerden bedingt. Nach neuesten Erkenntnissen leiden 80% der Menschen irgendwann in ihrem Leben darunter, bei ca. 40% entwickelt sich der Rückenschmerz zur chronischen Schmerzkrankheit, deren Erforschung und Therapie heute eine erstrangige medizinische Aufgabe darstellt. Die Evolution zum aufrecht stehenden und gehenden Menschen bedeutete nicht nur die Aufrichtung der Wirbelsäule in die vertikale Lage, sondern ging auch mit einer Veränderung der Wirbelsäulenform einher. Die durch die aufrechte Haltung verursachten Druck- und Scherkräfte erreichen und überschreiten oftmals die Grenze der physiologischen Belastbarkeit.

Sechs Gründe, warum die MediMouse®
unser Rückenprogramm besser macht:

  • Unkomplizierte und doch fundierte Vermessung
  • Präzise Daten über die Geometrie der Wirbelsäule
  • Transparente und einfache Patienteninformation
  • Hochwertige Dokumentation auf Knopfdruck
  • Übungen als ergänzendes Rückentraining
  • Ökonomisch sinnvoll


Spirit4 Hotline Sie interessieren sich für unser Rückenprogramm und die MediMouse® und haben weitere Fragen!? Gerne können Sie uns telefonisch erreichen, um sich umfassend zu informieren.

SPIRIT4 - geprüfte Qualität

 

Weitere Detailinformationen zur MediMouse®

Ineffiziente Messmethoden belasten Patienten

Seit langem geht man davon aus, dass Fehlformen und Fehlhaltungen der Wirbelsäule mit vermehrten Rückenbeschwerden einhergehen. Sichere Erkenntnisse hierzu sowie Methoden zur Früherkennung fehlen leider. Dies nicht zuletzt, weil bis heute keine einfache und trotzdem genaue Möglichkeit der objektiven Messung von Form und Beweglichkeit des Rückens zur Verfügung stand. Die bekannten klinischen Verfahren und Apparate haben sich als nicht verlässlich herausgestellt, oder der personelle und zeitliche Aufwand ist zu gross, oder sie sind wie zum Beispiel das Röntgen zu belastend für den Patienten. Röntgen-Funktionsaufnahmen der Wirbelsäule in Flexion und Extension sind wegen der Strahlenbelastung am Patienten nicht beliebig oft einsetzbar und die Auswertung der verschiedenen Röntgenbilder ist aufwendig und schwierig.

Neue erschwingliche Medizinaltechnik : Die MediMouse®

Wenn jemand mit den Fingerspitzen bei gestreckten Knien den Boden berühren kann, bedeutet dies nicht, dass seine Wirbelsäule beweglich ist. Möglicherweise hat die Person nur sehr bewegliche Hüftgelenke, was mit der MediMouse® sichtbar gemacht werden kann.
Die MediMouse® wird von Hand entlang der Wirbelsäule geführt. Dabei registriert ein Laufrad die abgefahrene Wegstrecke und ein Sensor den momentanen Winkel relativ zum Lot. Alle klinisch relevanten Parameter für eine Diagnoseunterstützung, wie Kypho- und Lordosierung, Links- und Rechtsneigung, segmentale Winkelstellungen für jedes bewegliche Wirbelsegment, Inklination gegenüber der Vertikalen, Rückenlänge, Haltung und Beweglichkeit des Beckens etc. werden graphisch und numerisch dokumentiert. Und das alles in wenigen Sekunden!

Die Entwicklung geht zurück auf den Medizinphysiker und Leiter der Forschungs-/Entwicklungsabteilung der Rehaklinik Bellikon, Dr. Nikola Seichert. Er entwickelte 1994 an der Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation der Ludwig-Maximilians-Universität München einen Prototypen. Die Firma Idiag in 8604 Volketswil hat daraus die MediMouse® zur kommerziellen Reife entwickelt und deren Produktion und Vermarktung sichergestellt.

Ersetzt die MediMouse das Röntgen?

Da die MediMouse keine direkten Aussagen zur Struktur liefert, kann sie das Röntgen bei strukturellen Untersuchungen von zum Beispiel Frakturen oder degenerativen knöchernen Veränderungen nicht ersetzen. Die funktionellen Eigenschaften der Wirbelsäule hingegen, wie Form und Beweglichkeit aller Segmente, können mit der MediMouse® effizienter gemessen und ausgewertet werden als mit Röntgen-Funktionsaufnahmen. Dadurch können die Anzahl Röntgenaufnahmen, zum Beispiel für Verlaufskontrollen oder Qualitätskontrollen nach operativen Eingriffen, wesentlich reduziert werden, was Arzt und Patient erfreuen sollte. Dabei werden über 80% der Kosten gespart!

Motivation für Patienten

Nach der Befunderhebung können die gewonnenen Daten zur Dokumentation des Therapieerfolges und zur Verlaufskontrolle eingesetzt werden. Der Arzt oder Physiotherapeut kann den Erfolg seiner Behandlung dem Patienten durch Messgraphiken visualisieren. Damit kann sich der Patient besser über den Therapieverlauf orientieren und wird durch die nachweisbaren Erfolge motiviert. Der Krankenkasse gegenüber hat er ausserdem einen Beleg, dass seine Beschwerden erfolgreich behandelt wurden, was eine optimale Kostendeckung ermöglicht.